Samstagsplausch


Meine Woche begann mit Schulalltag. Immer noch ungewohnt ist die Dunkelheit beim Aufstehen auch wenn das Ankommen im beleuchteten, warmen Schulhaus fast etwas Heimeliges hat. Der Advent schickt schon seine Vorboten. Leider ist der November für Schüler*innen und Lehrer*innen immer mit vielen Klassenarbeiten verbunden. So vieles wird in die Zeit zwischen Herbst und Winterferien gepackt, dass viele Abende am Schreibtisch verbracht werden müssen. Allerdings habe ich auch in dieser Woche wieder erlebt, wie wunderbar es ist, Schüler*innen positive Rückmeldungen zu geben, wie viel Lernmotivation sich durch den Fokus auf das Positive aufbaut. Könnte man nur mehr von der Benotung absehen, auch in der Oberstufe. 

Ansonsten ist bei meinem Vorhaben wieder mehr zu Meditieren noch Luft nach oben. Im Moment fehlt mir die nötige Ruhe, so viele andere Projekte schwirren mir durch den Kopf. Eines davon ist die Erstellung dieses neuen Blogs. Wie immer, als Teil einer Generation, die sich nicht Digital Native nennen kann, hat das Kämpfen mit der Technik viel Zeit in Anspruch genommen- und ich bin noch nicht über dem Berg ...

Und gegen Ende der Woche zeigte sich dann der erste Schnee. Wie immer legte sich mit ihm ein Zauber über die Landschaft. Meine Mutter, aufgewachsen auf einem Bauernhof auf dem Land, hat immer sehr innig von dieser Zeit gesprochen, wenn der Schnee sich über die Felder legte und endlich die Arbeit ruhte, Zeit war für die warme Stube und Bücher. Dann denke ich oft, wenn ich unterwegs bin und die Aussicht genieße. Ein Teil dieses Gefühls lebt in mir weiter.

Und nun freue ich mich, das erste man beim Samstagsplausch bei Karminrot dabei zu sein und eure Woche nachzulesen.

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